Diagnostik eines Hirntumors
Frage: Welche Methoden werden zur Diagnose eines Hirntumors verwendet?
Antwort: Der diagnostische Prozess stützt sich überwiegend auf bildgebende (radiologische) Untersuchungen.
Hauptmethoden:
• MRT (Magnetresonanztomographie)
• CT (Computertomographie)
• PET
• DSA (zerebrale Angiographie)
Zusätzlich können eingesetzt werden:
• Funktionelles MRT
• MR-Spektroskopie
• Diffusions-/Perfusions-/DTI-MRT
• EEG / MEG
um die Auswirkungen des Tumors auf funktionell wichtige Hirnareale zu beurteilen.
Ziel ist nicht nur die Frage „Gibt es einen Tumor?“, sondern auch die Klärung von Lage, Typ und der operativen Planung.
„Etwa 20–40 % der Hirntumoren sind metastatische Tumoren, die aus einem anderen Körperbereich ins Gehirn gestreut haben. Daher können auch Blutuntersuchungen und Konsile anderer Fachrichtungen Teil der Diagnostik sein.“
Vor Ihrem Bildgebungstermin:
- Bringen Sie frühere MRT-/CT-CDs und Befunde mit.
- Notieren Sie eine Liste Ihrer Medikamente (insbesondere Blutverdünner).
- Erwähnen Sie unbedingt Krampfanfälle, Allergien oder Nierenerkrankungen (wichtig für kontrastverstärktes MRT).