Was ist eine zervikale Spinalkanalverengung?

Frage: Was ist zervikale Stenose?

Antwort: Eine Verengung des Wirbelkanals mit möglicher Beteiligung von Rückenmark und/oder Nervenwurzeln. Sie tritt häufiger im höheren Alter auf. Neben Armschmerzen sind Gangstörung und Verlust der Handgeschicklichkeit Warnzeichen einer Myelopathie.

Behandlungsschritte bei zervikaler Kanalstenose (allgemeiner Rahmen):

  1. Risikoklassifikation durch klinische und neurologische Untersuchung
  2. Bildgebung (MRT + CT) zur Bestimmung von Höhe und Ausmaß der Kompression
  3. Konservatives Vorgehen bei leichten Fällen (Schmerztherapie, Physiotherapie, Ergonomie)
  4. Diskussion operativer Optionen bei fortschreitender Myelopathie oder neurologischem Defizit (Ziel: Dekompression und Stabilisierung)