Was Ist Syringomyelie?

Frage: Was bedeutet Syringomyelie?

Antwort: Dabei entsteht eine flüssigkeitsgefüllte Höhle/Zyste (Syrinx) im Rückenmark. Manche Fälle werden zufällig im MRT entdeckt und im Verlauf hinsichtlich Wachstum und klinischer Befunde beobachtet. Syringomyelie gilt als selten; einige Studien berichten eine Häufigkeit von etwa 8 pro 100.000.

Frage: Mit welchen Erkrankungen kann Syringomyelie verbunden sein?

Antwort: Sie kann mit Störungen des kraniozervikalen Übergangs wie der Chiari-Typ-I-Malformation assoziiert sein. In einigen Chiari-I-Patientengruppen wurden hohe Raten von Syringomyelie berichtet (z. B. über 60 % in einzelnen Serien).

Wenn Syringomyelie festgestellt wird – welche Kontrollfragen sind wichtig?

  1. Gibt es neue Schwäche in Arm oder Hand?
  2. Gibt es eine deutliche Veränderung des Temperatur-/Schmerzempfindens?
  3. Nimmt die Taubheit im Schulter-/Rückenbereich zu?
  4. Verändert sich Größe oder Länge der Syrinx im MRT?

Der Kontrollplan richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache (z. B. Chiari, Tumor, Trauma) und den klinischen Befunden.